Ich hätte es genommen, wenn es mir bewusst gewesen wäre. Ich lade, wenn ich so um 18:00-19:00 Uhr nach Hause, komme 4-5h mit 11kW. Alles prima solange ich das allein tue und den Stecker stecken lassen kann und nicht um 22-23 nochmal unter den Carport latschen muss. Sobald aber ein zweites E-Auto da wäre, müsste eben um diese Zeit ggf. umgesteckt werden. 22kW würden die Zeit halbieren und diesen Punkt entsprechend halbieren, neben dem guten Argument des besseren Werterhaltes. Auch unterwegs ist bei Langstrecke ein Riesenunterschied, ob ich in 2h 20 oder 40 kW nachladen kann (diesen Fall hatte ich tatsächlich schon, Essen mit Familie dann Weiterfahrt).
Zwischenstand: gut 2 Monate E-Auto, gut 6000 km Fahrleistung.
Musst Du denn jedes Auto jeden Tag laden? Also bei uns wird bisher nur an 2 Tagen die Woche geladen, da wir täglich nur um die 80-100 km fahren. Laden tun wir dann rund drei Stunden in der Nacht, wenn hier sonst kein Strom verbraucht wird.
11kW Anlagen sind anzeigepflichtig, man muss diese also seinem Netzbetreiber mitteilen (macht i.d.R. der Elektriker).
22 kW Anlagen hingegen sind vom Netzbetreiber zustimmungspflichtig, brauchen explizit eine bessere Netzausstattung vor Ort und in der Regel wird das, zumindest hier bei uns, regelmäßig abgelehnt. 11kW Anlagen sind also deutlich unkomplizierter.