Beiträge von Aallokko

    Hast du schon mal von 100% auf nahezu 0% die 400km annähernd geschafft?

    Wir sind kürzlich 295km gefahren, gestartet mit 89% und wieder geladen bei 15%. Das entspricht umgerechnet auf 100-0 ziemlich genau 400km (399). Größtenteils Autobahn mit 110-120km/h, gutes Wetter und kaum Wind (wenn dann leicht von hinten), dazu etwa 40-50km Stadtverkehr. Also es bei passendem Wetter geht schon, wobei man realistisch wohl selten bis 0 fährt (und ohne eigene Wallbox auch selten mit 100 startet...).

    Es ist die Frage, wie man genau definiert :)

    Ich rechne die Ladeverluste (lade zu 100% mit 11kW zu Hause mit Zähler, hatte ich ja ein paar Seiten vorher schon mal die Ergebnisse gezeigt) und auch das Vorheizen im Winter zum Verbrauch :saint:
    Ansonsten kannst keinen Vergleich zum Verbrenner ziehen, wenn Du die Kosten auf 100km vergleichen willst.

    Der Verbrenner hat nun mal keine Ladeverluste, außer Du kleckerst beim Tanken. ^^

    Für einen Kostenvergleich mit dem Verbrenner gebe ich dir natürlich recht. Tracke dafür wie die letzten 15 Jahre bei Spritmonitor.


    Die Ausgangssituation war hier aber ja, dachte ich, Thema Reichweite und Beschönigung des Verbrauchs. Und dafür sehe ich eben nicht den Stromzähler im Haus als Referenz. Egal ob 5, 10 oder 20% Verlust, das Auto kann nicht wissen, was vor der Ladeklappe passiert.


    Für die Reichweite ist auch nicht die Anzeige am Stromzähler relevant, sondern dafür zählt nur Nettokapazität des Akkus und wie viel das Auto für die Fahrt (natürlich inklusive aller Nebensysteme) verbraucht. Nach meiner bisher kurzen Erfahrung ist die im BMW recht verlässlich.

    Mir wird aktuell ein Verbrauch von 17,8kWh/100km angezeigt

    [...]

    was einem realen Verbrauch von 20,3kWh/100km entspricht.

    Bei AC-Laden kannst du von ungefähr 10% Ladeverlusten (allgemeiner, nicht fahrzeugspezifischer Wert!) zwischen Ausgang Wallbox und Akku rechnen. Das wären also ca 19,6 und erklärt einen Großteil der Differenz. Dazu dürfte ein klein wenig Verlust zwischen Zähler und Ausgang Wallbox kommen. Insofern finde ich die Anzeige im BMW schon einigermaßen genau.

    So eine intelligente Steuerung hatte ich bisher noch bei keinem Hersteller und war deshalb angenehm überrascht. Zumal ich kein Fan von viel Wind um die Ohren bin und ich so das nervige Gebläse in der Stellung "sehr schwach" lasse. Dann dauert es eben 3 Minuten länger, bis der Wagen den Innenraum gekühlt hat.

    Ich hatte im letzten Wagen drei Grundeinstellungen der Lüftung (schwach, mittel, stark). In jeder davon konnte das Gebläse aber weit hochregeln (weiter als der iX1 überhaupt kann), um sich erstmal zügig der eingestellten Wunschtemperatur zu nähern. Danach regelte sie dann entsprechend runter. Das fand ich eindeutig intelligenter als die Automatik von BMW, die (so beschreibst du es auch sehr passend mit den Prozenten) in jeder der Einstellungen nur in einem ganz engen Bereich regelt. Finde ich wirklich nicht sinnvoll, weil das gerade im Sommer bei fast jedem Fahrtantritt erstmal manuellen Eingriff bedeutet...

    Ist bei mir genauso. Die Lüftungsleistung im iX1 ist leider sehr schwach und noch dazu wird sie nicht vernünftig automatisch geregelt. Und besonders nervig ist es dann durch die Touch-Bedienung statt einfach greifbarer Tasten und Drehregler. Überrascht und enttäuscht mich sehr, dass BMW das nicht besser kann.


    Stellt man die Automatik aus und nutzt stattdessen den manuellen Modus, gibt es übrigens zumindest beim Gebläse keinen Unterschied zwischen Efficient und Personal Mode.

    ➕ Prinzipiell besser ist die Klimaanlage. Wo der Polestar sehr lange braucht um im Sommer eine erträgliche Temperatur zu erreichen und zu halten (insbesondere wenn man die Vorklimatisierung vergessen hat), da ist der iX1 deutlich effektiver.

    Ist der Polestar da so extrem schlecht? Ich finde den iX1 nämlich alles andere als gut was das angeht. Die Lüftung wirkt extrem schwach auf der Brust, so dass das Herunterkühlen sehr lange braucht. Stufe 5 von 5 beim BMW wäre höchstens halbe Stufe bei meinem Toyota vorher gewesen, eher noch weniger. Bin da ehrlich gesagt etwas schockiert, weil es nun bei Mitte 20° und sonnigem Parkplatz schon negativ aufgefallen ist. Mit dem Auris hatten wir auch bei über 40 Grad in Frankreich kein Problem... 🙁

    Wir hatten vorher fast 12 Jahre lang einen Toyota Auris Kombi mit Hybrid. Ein unglaublich gutes Auto! Nie ernsthaft Reparaturen gehabt, sehr geringer Verbrauch, dazu ein ziemliches Platzwunder im Kofferraum. War ein schwerer Abschied nach all den Jahren. Bei dem Wunsch nach Elektro konnte Toyota uns leider nichts passendes bieten, so dass es dann ein iX1 wurde. Hier und da vermissen wir den Auris, der hat einfach so vieles so gut gemacht. Aber der BMW macht dafür anderes gut und insgesamt sind wir zufrieden. Mangels Lademöglichkeit zuhause waren die Kosten bei uns entgegen vieler anderer kein Grund, das ist ziemlich Gleichstand mit dem Hybrid.

    Mich hat es auch erwischt. Bin ziemlich verärgert darüber, wie damit umgegangen wird! Fehler können passieren aber das ist einfach frech und hinterlässt ein sehr ungutes Gefühl. Langsam sollen wohl die ersten Verträge wieder gefixt sein... Ich bin gespannt ob wirklich zu 100% inklusive des ersten Jahres ohne Grundgebühr.

    So sieht der Vergleich wirklich gut aus! 🙂


    Ich kann leider nicht zuhause laden. Und der Vorgänger des iX1 war ein sparsamer Hybrid mit knapp 5l/100km im Jahresmittel. Da kehrt es sich trotz der hohen Spritpreise schnell um oder läuft auf mehr oder weniger Gleichstand hinaus.


    Wir sind bisher aber trotzdem zufrieden. Wäre Geld allein entscheidend, würde man nicht BMW fahren. 😉

    Stimmt, das mit der Temperatur ist doof!


    Fenster öffnen und schließen geht auf relativ große Entfernung mit dem Schlüssel und immerhin gibt es dann eine Status-Anzeige in der App. Keine Ahnung, weshalb man es dann nicht gleich dort bedienen kann, zumindest das Schließen.