Beiträge von Berggeist

    Ende Juni wurde auch veröffentlicht, dass das Werk in Leipzig umgerüstet wird und dort künftig mehrere Modelle gebaut werden sollen.

    Zum "Glaskugel"-Thema iX1-Facelift oder Nachfolger auf Basis der "Neuen Klasse" oder eben noch nicht, habe ich eben diesen Artikel zum X2/iX2 gefunden:

    BMW X2 Facelift 2027: Erlkönig-Fotos deuten Neue Klasse-Look an
    Einen Teil zum Programm der über 40 Neuheiten mit Neue Klasse-Technik wird offenbar auch das BMW X2 Facelift 2027 beitragen. Erste Erlkönig-Fotos von
    www.bimmertoday.de


    Die Informationen widersprechen teils den aus dem Motor-Talk-Forum.

    Solange sich kein "Eingeweihter" verplappert werden wir diesbezüglich also auf die offizielle Ankündigung warten müssen...

    Die teils sehr guten Konditionen für Fahrzeuge, die langsam am Ende ihres Modellzyklus' sind (siehe z.B. die 25%-Aktion im Frühjahr) sind nicht zu verachten! Wie schon von einigen geäußert, macht da ein Kurzzeit-Leasing mehr Sinn.

    Die Vermarktung der THG hängt vom Bedarf ab. Ich habe zwar kein Wirtschaftsstudium, kann es, denke ich, trotzdem ansatzweise erklären (Korrekturen ausdrücklich willkommen!).


    Die großen Konzerne, vor allem Öl-... müssen ihren vermarkteten Produkten einen quasi CO2- freien Gegenwert entgegen stellen, damit sie die staatlich vorgegebenen CO2-Ziele einhalten, ansonsten drohen Strafzahlungen.

    Ich stelle mal einen einfachen Vergleich an, der das ganze ansatzweise abbildet:

    Meine Gemeinde erweitert z.B. ein Gewerbe- oder Wohngebiet. Für die umweltschädlichen Folgen (Straßenneubau und versiegelte Flächen etc.) muss an anderer Stelle im Flurbereich der Gemeinde eine Ausgleichsmaßnahme in Form von Neuanpflanzungen von Bäumen oder Hecken erfolgen. Das sollte jedem begreiflich sein.

    Nur versuchen die großen Konzerne, ganz verständlich, diesen Gegenwert so günstig wie möglich zu bekommen. Dies kann mit THG-Zertifikaten erfolgen, welche wir Elektronauten verkaufen, oder eben auch auf andere Weise. Zum Beispiel durch Investitionen in Förderprojekte oder den Zukauf von "grünem" Kraftstoff. Logischerweise wird das genommen, was die Bilanzen am wenigsten belastet.

    Das ist eigentlich ganz normale Marktwirtschaft, die Nachfrage bestimmt den Preis und umgekehrt 🙄...


    Mitte 2023 lag der Marktwert eines E-Autos noch bei über 300 €. Gegen Jahresende waren es kaum noch 180 €. Ich musste mir die von BMW Charching bei Neuwagenkauf zugesagten 250 € einmahnen! Im Jahr darauf gab's dann noch 160 € (den genauen Wert hab ich gerade nicht zur Hand). Anfang 2025 sackte der Vermarktungswert auf teils unter 50 €, obwohl die gesetzliche CO2-Quote für die Unternehmen jährlich steigt🤔😲!

    Was war passiert? "Braunes Öl" und fake-Umweltprojekte aus Fernost hatten den Markt überschwemmt. Da haben sie sich alle drauf gestürzt, weil billiger als THG-Zertifikate kaufen. Als großer Ölkonzern kaufe ich also billigen Biokraftstoff aus Fernost oder investiere direkt in ein Klimaprojekt dort. Soll doch der ignorante E-Autofahrer in Europa, der meinen Sprit nicht mehr braucht und will, sehen wo er bleibt!😉

    Nur dumm, für uns ein großes Glück 😃, dass der Schwindel aufgeflogen ist. Die Beimischung an Biosprit haben sich als Altöl entpuppt und die so vielfach angepriesenen Umweltprojekte (PV-Anlagen in der Wüste mit Begrünung, etc.) gab es nur auf dem Papier!😲


    Diese Fakes haben den Markt extrem beeinflusst, die Bekanntmachung hat aber zur Normalisierung beigetragen.


    Was ich mit meiner Ausführung sagen und verständlich machen möchte:


    Die THG-Vermarktung unterliegt ganz normalen Martschwankungen, ich möchte das am ehesten mit den Rohstoffpreisen vergleichen. Wer selbst direkt oder auch indirekt investiert und den Markt und die Charts beobachtet, weiß wovon ich spreche.

    Es ist also auch für die Vermarkter ein Risikogeschäft, deshalb sind die Garantiesummen bei den wenigsten in der Nähe des Marktwertes.


    Meine bisherige Erfahrung besagt

    Möchte ich möglichst viel Geld rausholen aber mit Sicherheit, dann den Markt genau beobachten und etwa zur Jahresmitte bei einem Anbieter anheuern, aber nur für das laufende Jahr! Wer sich damit nicht beschäftigen möchte, der beantragt einmal mit "Dauerabo" und bekommt das Geld gleich Anfang des nächsten Jahres ohne sich erneut kümmern zu müssen. Allerdings liegt der Gegenwert dann meist nur noch bei ca. 33 bis 50 % des möglichen Erlöses.

    Muss jeder für sich selbst entscheiden!


    Deshalb nochmals mein Aufruf.:

    Lässt uns alle an euren Erfahrungen teilhaben! Damit helfen wir uns gegenseitig und setzen die Ölmultis mit ihren Übergewinnen unter Druck!

    Nachdem über den Monatswechsel die Sofortprämie bei "Geld für eAuto" (seriöser Anbieter!) leicht gesunken ist, denke ich dass der Jahres-Peak anscheinend erreicht ist. Ich habe vorhin die Garantie-Prämie in Höhe von 360,-€ beantragt und hoffe auf Auszahlung im Herbst!

    Ich werde die Entwicklung aber weiter beobachten und berichten...


    Wer nicht mehr pokern und es mir gleich tun möchte, hier der Link zum Anbieter:


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    geld-fuer-eauto.de

    Auch mal wieder ein Update von mir:

    Nachdem in den letzten 9 Monaten die täglichen Kurzstrecken zur Schule weggefallen sind, ist auch mein Verbrauch noch etwas runter gegangen.

    Was mich immer wieder erstaunt beim Betrachten des Monatsrückblicks: ich verbringe als "Wenigfahrer" mit ca. 10.000 km p.a. viel Zeit in meinem iX1 und liege damit im oberen Viertel der Community. Anscheinend liegt mein Fahrprofil genau zwischen dem vieler Rentner und somit "ganz wenig Fahrer" und denen, die viel und schnell unterwegs sind. Deshalb kann ich den Community Verbrauch auch von März bis Oktober regelmäßig unterbieten.

    Der Verbrauch laut Anzeige in der App liegt bei 15,6 kWh/100 km. Lege ich die geladene Energie laut App zugrunde ( Realverbrauch), komme ich auf ca. 18 kWh/100 km.

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    Das sind zwar die Ladungen im Juni und entsprechen nicht exakt der verbrauchten Energie! Im großen und ganzen passt das schon, vor allem aufs Jahr gesehen.

    Meine Kosten für das AC-Laden daheim betragen ca. 14 ct pro kWh (aufs Jahr hochgerechnet, entgangene Einspeisevergütung plus anteiliger Netzstrom im Winter) - habe ich auch schon früher mal beschrieben.

    Macht also ca. 30,- € ! Wie weit kommt man denn damit mit einem Diesel oder Benziner?😁😉

    Solche Dämpfer verwenden viele Hersteller! Hab mal bei einem Audi A6 erlebt (nicht selbst gefahren!), dass bei einer Kollision mit einem Reh der Fußgängerschutz ausgelöst hat und die Fronthaube angehoben wurde. Eigentlich super, wenn das System funktioniert. Im konkreten Fall war der Anstoß aber so leicht (für das Reh hat es gereicht 😞) dass kaum sichtbare Schäden am Auto vorhanden waren und er eigentlich hätte weiterfahren können. Durch die Auslösung wurde quasi das ganze Fahrzeugsystem gestoppt (kein reboot möglich) und er musste abgeschleppt werden.

    Ohne es genau zu wissen: ich gehe mal davon aus, dass solche sicherheitsrelevanten Systeme auch bei anderen Herstellern ein "MHD" haben (müssen). Wenn es nämlich im Ernstfall nicht funktioniert, haftet der Hersteller.

    Bei einem DIY-Austausch mit Nachrüst-Artikeln haftet dann der Fahrer/Halter! Und den Haftpflichtversicherer freut's, er kann den VN in Regress nehmen!

    Aber meine Ansicht, kann jeder machen wie er möchte.

    Die Montage anderer, als vom Hersteller empfohlenen Reifen ist zwar zulässig, sehe ich persönlich aber kritisch. Nicht umsonst haben die Reifen der Erstausrüstung (Sommer wie Winter) die Stern-Markierung und nur für diese gibt BMW die Reifengarantie.

    Klar findet man deutlich günstigere, vermeintlich vergleichbare Reifen im Zubehör-Handel oder beim Händler des Vertrauens. Die erfüllen dann aber nicht die notwendigen Anforderungen (wird der Händler bestreiten).

    Für den Alltagsgebrauch des "Normalfahrers" werden andere Reifen bestimmt ausreichen. Dann muss man sich aber nicht wundern, wenn der Verbrauch steigt.

    Erstausrüster-Reifen werden heute, speziell bei BEV, für das jeweilige Fahrzeug entwickelt (siehe Link)

    Warum ein E-Auto andere Reifen braucht als ein Verbrenner
    Ein E-Auto ist schwerer und liefert sofort vollen Schub. Das spürt der Reifen. Hankook arbeitet seit Jahren an Laufflächen, die diesen Abrieb bremsen.
    www.elektroauto-news.net


    Abgesehen davon sollten Winterräder eine Zugabe des Händlers sein (beim Neuwagenkauf). Meine Meinung und habe ich bisher auch immer aushandeln können.

    Dann also doch! Aber tatsächliche Marktankunft erst in 2028.

    Wenn sich der neue iX1 nicht mehr die Basis mit den Verbrenner Modellen teilt, wird er bestimmt auch nicht mehr in Regensburg produziert 🤔?

    Ein Produktionsstandort außerhalb von Europa wäre für mich ein Grund, nicht zu kaufen!

    Was die "Kinderkrankheiten" betrifft, ist es allgemein ratsam, das Modell erst auf dem Markt ankommen zu lassen. Dann gibt es schon genügend Erfahrung und Berichte in den Foren.

    Beim künftigen iX1 sollte BMW aber schon genug Erfahrung mit den anderen Modellen (iX3, i3 ...) gesammelt haben. Das neue OS X konnte ich bereits im iX3 testen, funktioniert top!


    Ohne die Enthusiasten, die ein neues Modell nur auf Grundlage von Fotos, technischen Daten und Bauchgefühl bestellen, gäbe es keine ersten Erfahrungen - dieser Dank gilt Euch!👍😃

    Interessante Beiträge! Allerdings kann ich die Informationen aus dem Motor-Talk-Forum nicht nachvollziehen. Nach den Ankündigungen aus der Fachpresse, die ich in der letzten Zeit gelesen habe (habe leider keinen Link dazu), kommt zumindest in 2027 noch kein Nachfolger des iX1 auf Basis der Neuen Klasse. Nur ein Facelift das die Innenarchitektur, also mit panoramic Vision erhält. Antrieb und Ladeleistung bleiben also größtenteils gleich.

    Vielleicht bin ich aber auch nicht auf dem neuesten Stand 🤔😁?

    Unter dem Aspekt finde ich den Vorschlag des Leasings am sinnvollsten. Da kann man die BaFa- Förderung noch mitnehmen und holt sich dann nach der Mindesthaltedauer ein Fahrzeug auf neuestem Stand.