Beiträge von Berggeist

    Aus meinem 3-JAHRE-BERICHT


    ZITAT von jk924

    "Das die Sommerreifen schon nach wenig km so abgefahren sind hat mich schon überrascht."


    Hab ich weiter oben schon mal geschrieben:

    Bei mir liegt es tatsächlich und hauptsächlich am topographischen Fahrprofil. Das macht eine Menge aus!

    Es wäre wirklich super und hilfreich, wenn v.a. diejenigen etwas dazu beitragen könnten (Profiltiefe bei Auslieferung), die erst kürzlich ihren iX1 als Neuwagen in Empfang nehmen durften. Wichtig hierbei m.E. auch die Reifendimension und Marke/Typ.


    Zum Vergleich: ich hatte letzte Woche einen iX3 50 xDrive zur Probe. Da lag die Profiltiefe nach ca. 5.500 km bei etwas über 5 mm.


    In diesem Zusammenhang ein weiterer Gedanke. Ist, glaube ich, auch schon beim Thema GJR aufgetaucht:

    Nach Ablauf der Werksgarantie könnte ich mich im nächsten Jahr beim Reifenkauf (komme wohl nicht drumherum) auch gegen die Herstellerempfehlung und für einen anderen, top bewerteten Markenreifen entscheiden. Den bekomme ich dann beim bisherigen Reifenhändler meines Vertrauens zwar ohne "Reifengarantie" aber bestimmt deutlich günstiger als beim "Freundlichen".

    Welche Auswirkungen hätte das bei eventuellen Garantie-/Kulanzregulierungen? Da gibt es doch bestimmt schon Erfahrungen mit früheren BMW-Modellen 🤔?

    Ich aktualisiere mal diesen Thread mit meinen neuesten Erfahrungen (erstelle bewusst keinen neuen, da es schon so viele gibt, die sich zu unterschiedlichen Themen gleichen).

    Wie in meinem 3-Jahre-Bericht erwähnt, habe ich nun eher zufällig eine Beschädigung der Dämmmatte im Motorraum festgestellt:


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    So sieht's nach Entfernung der großen Kunststoffabdeckung auf der Beifahrerseite aus!

    Und so bei genauerer Betrachtung:

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    Im Bereich der Spritzwand oberhalb der Aggregate habe ich dann auch die entsprechenden "Beweishaare" entdeckt:

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    Die Reste der abgelösten Dämmmatte habe ich provisorisch wieder befestigt und werde das in der nächsten Zeit genauer beobachten.

    Die Hauptzeit für Marderschäden ist zwar eher Frühjahr und -sommer. An den regelmäßigen Nachtstandplätzen meines Autos ist aber auch reger Marderverkehr!

    Ich habe mir bewusst mal alle zugänglichen Kabel und Schläuche angeschaut und dort zum Glück noch keine Bissspuren entdeckt.

    Wen es interessiert, der möge bei seinem Wagen mal nachschauen, ob es vergleichbare Schäden gibt!

    sihui hat's schon ziemlich auf den Punkt gebracht. Im efficent mode ist die Leistung fast aller Verbraucher reduziert, reicht aber allemal für fast alle Lebenslagen.

    Außerdem ist nur mit adaptiver Rekuperation in Fahrstufe D ein Segeln möglich. Und die adaptive Rekuperation ermöglicht erst das entspannte Heran- und Hineinrollen z. B. in eine Ortschaft (auch ohne aktivierten DA).

    Ich habe es gestern beim Ausflug ausprobiert und die Reku vorher auf niedrig eingestellt. Schon nach 20 km zurück auf adaptiv. Das ist viel entspannteres Fahren und auch verbrauchsgünstiger (wenn auch nur marginal)!

    Wie bereits angedeutet, folgt heute ein Resümee nach drei Jahren. Ich versuche, mich etwas kürzer zu fassen, der Großteil meiner Erfahrungen ist bereits in vielen anderen Threads hinterlegt.


    Kurz vor Erreichen der drei Jahre und somit Ablauf der Garantie habe ich nun schon Anfang Oktober die Hauptuntersuchung machen lassen, da nach dem ersten Austausch der Koppelstange/Pendelstütze vorn links (oder war´s doch rechts🤔???) am 12.08.2026 dann Anfang September schon wieder leichte Klapper-/Poltergeräusche vom Fahrwerk kamen. Nun wurde die Koppelstange/Pendelstütze links getauscht, ebenfalls auf Garantie (siehe auch eigener Thread!).

    Bei der Hauptuntersuchung wurden durch den Prüfer keine Mängel beanstandet und nur folgende Hinweise gegeben:

    -        Reifen Vorderachse nahe an der Verschleißgrenze

    -        Bremsscheiben Vorderachse innen Tragbild beachten (Korrosion, Riefenbildung)


    Also alles i.O!

    (weil es vor einer Weile von einem anderen Nutzer schon mal angesprochen wurde: Ein "Ablaufdatum" der Fronthaubendämpfer wurde nicht angemerkt. Ich habe extra nachgeschaut, haben die auch nicht. (beim U06 meiner Frau - 6 Monate älter - schon!)


    Der Durchschnittsverbrauch laut Fahrzeug ist auf 18,9 kWh/100 km gesunken, sicher dem Wegfall der Kurzstreckenfahrten zur Schule am Morgen seit letztem Jahr zu verdanken.


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    Der Real-Verbrauch (berechnet aus der zugeführten Ladeenergiemenge laut App) beträgt auf die Laufleistung 24,17 kWh/100 km. Da wir im „Sonnenhalbjahr“ fast ausschließlich mit unserer PV-Anlage (5,32 kWp incl. Speicher + 0,8 kW Balkonkraftwerk) mit meist nur 4 oder 5 kW laden, sind entsprechend die Ladeverluste und somit der Real-Verbrauch höher (außerdem habe ich in den ersten 4 Monaten bis zur Inbetriebnahme unserer Wallbox fast nur mit dem „Ziegel“ geladen). Stört mich aber nicht, immer noch besser als den selbsterzeugten Strom zu „verschenken“!

    Was mir bei der Recherche in den Ladestatistiken aufgefallen ist: Die App gibt dort einige wenige Ladevorgänge aus, die nicht an der heimischen Wallbox erfolgt sein sollen, obwohl ich tatsächlich dort geladen habe. Interessant ist die geografische Abweichung: Statt in meinem Wohnort mitten im Erzgebirge (Sachsen), waren die Ladevorgänge jedes Mal in „Königshagen“ südlich von Herzberg am Harz verortet, mitten auf einem Feld in 270 km Entfernung! 🤔😲

    Ich kann mit Sicherheit sagen, dass mein Wagen noch nie dort war! 😃

    Ich kann mir das nur mit vorübergehenden Ortungsproblemen erklären, stört aber auch nicht wirklich!


    Nachdem ich mich zuletzt eingehender mit der CarData-Auswertung beschäftigt habe, konnte ich nun auch nach ziemlich exakt 3 Jahren den Gesundheitszustand (SOH oder auch SOCE) der Traktionsbatterie bestimmen. Dieser soll bei ca. 95,5 % liegen (wobei das ein kumulierter Wert ist).


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    Nach der letzten Ladung auf 100% SOC am 04.10.2026 wurde bei 17 °C Außentemperatur eine entnehmbare Energiemenge von 65,1 kWh angegeben, also mehr als bei Auslieferung (10 – 11 Grad C)! 😄

    Die Genauigkeit der CarData-Werte ist also auch relativ! Eine Auswertung der Fachwerkstatt im Rahmen der HU ergab einen Wert von 99 %! 😃👍 Dazu wurde ein „Battery Health Quick Report“ durchgeführt mit Ausdruck.

    Mir wurde auch mündlich ein optimales Ladeverhalten bescheinigt (machen sie aber bestimmt bei fast jedem 😁).

    Ausgehend von einer relativ hohen Degradation im ersten Jahr, welche dann kontinuierlich auf geringem Niveau weitergeht, sollte die Batterie also noch laaange halten!

    Da es aktuell in einem anderen Thread angesprochen wurde: Mein Ladeverhalten orientiert sich maßgeblich an den Herstellervorgaben und meinem Fahrprofil. Ich halte den SOC meist zwischen 25 und 80 %. Ich versuche aber auch ab und zu vor längeren Fahrten auf 100 % zu laden (1. Wegen der Reichweite und 2. für die Kalibrierung der Ladeelektronik).

    Die App gratuliert mir regelmäßig im Monats- und Jahresrückblick, dass ich (oder auch meine Frau als Fahrer) mehr Zeit in meinem iX1 verbringe, als ca. 65 % aller anderen iX1-Fahrer. Das ist sicher in der geringen Durchschnittsgeschwindigkeit unserer regelmäßigen Fahrten begründet. Dabei ist aber auch der Verbrauch günstiger (außer Dezember und Januar 😁) als bei der annähernd gleichen Prozentzahl der anderen Fahrer.


    Mein Vehicle Footprint liegt laut App bei 0,02 t CO2-Äquivalent, da ich so gut wie nur zu Hause lade und dort nur selbst erzeugten oder vom Stromanbieter gebuchten Ökostrom nutze.


    Mit der Abnutzung des Innenraums bin ich sehr zufrieden, obwohl regelmäßig noch unsere beiden Kinder mitfahren. Die Polster der Sitze (Venganza) zeigen so gut wie keine Gebrauchsspuren, lediglich der Lenkradkranz wird mittlerer Weile glänzend. Eine gründliche Reinigung des Wagens erfolgt bei mir ca. 3 bis 4 mal im Jahr, öfter nicht. Für das große Display nutze ich ein herkömmliches Microfasertuch, hier kann ich ebenfalls keine Kratzer o.ä. feststellen.


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    Was auch in einem anderen Thread schon erwähnt wurde, ist der Reifenverschleiß. Dass dieser bei einem 2t-Fahrzeug erwartungsgemäß nicht gerade niedrig ist, sollte klar sein. Ich kann nun bei den Sommerreifen feststellen, dass diese nach drei Saisons und ca. 16.000 km bereits an der 3mm-Grenze angekommen sind (vorn 3 mm und hinten 3,5 mm – ich tausche bei jedem Radwechsel achs- und seitenweise). Die Winterreifen haben vor der vierten Saison noch etwas über 5 mm Profiltiefe. Da ich die Profiltiefe der Sommerreifen bei Auslieferung nicht gemessen habe (soll wohl nur bei ca. 6 mm statt sonst 8 liegen) kann ich das nicht richtig bewerten. Als Konsequenz bedeutet es für mich, dass ich im nächsten Jahr erst spät auf die Sommerreifen umrüsten werde. Erstens, um evtl. noch über die Saison zu kommen und zweitens, um die dann abgenutzten Winterreifen noch auszunutzen. Somit habe ich in etwa den gleichen Reifenverschleiß, wie ich ihn bei meinen vorherigen Verbrenner-Fahrzeugen (Tiguan, Caddy, TRoc) unter topografisch gleichen Bedingungen (aber etwas geringerer Laufleistung!) hatte: pro Reifensatz ca. 4 Jahre. Auch wenn ich mir einen tatsächlich wesentlich effizienteren Fahrstil angewöhnt habe (liegt wohl auch am Alter 😁 und gehört m.E. auch zum E-Auto-Prinzip), ist für mich das Argument gegen die „reifenfressenden E-Monster“ widerlegt (Thema Feinstaub, CO2-Footprint etc.)!


    Was mir leider erst nach dem HU-Termin aufgefallen ist beim Nachfüllen des Scheibenwischwassers: im vorderen Aggregateraum fand ich einige Krümel Schaumstoff. Nach Entfernen der großen Kunststoffabdeckung musste ich feststellen, dass sich die Dämmmatte an der Spritzwand teilweise gelöst und teils aufgelöst hat. Bei genauerer Betrachtung habe ich dann doch tatsächlich auch Tierhaare gefunden. Hat sich doch offensichtlich doch mal ein Marder dort ausgetobt! Die Reste der Matte habe ich provisorisch wieder befestigt und werde das beobachten (und einen eigenen Thread zum Erfahrungsaustausch starten).


    Ansonsten bin ich mit dem Auto nach wie vor ausgesprochen zufrieden (lediglich die Problemchen mit dem Fahrwerk zuletzt trüben den Gesamteindruck ein wenig) und kann die (vereinzelte) negative Presse der jüngsten Vergangenheit absolut nicht nachvollziehen. Ladeabbrüche sind mir (so gut wie) fremd und auch die Software läuft schon länger fehlerfrei. Auch im Vergleich zu den Mitbewerbern in dieser Klasse steht der iX1 meiner Meinung nach sehr gut da! Die hohen Gebrauchtwagenpreise belegen das.

    Ich werde den Wagen, Stand jetzt, noch mindestens ein Jahr fahren, also die Schlussrate bezahlen und dann weitersehen. Auch wenn ich mich (wie in der Signatur ersichtlich) ernsthaft für den iX3 NA5 interessiere, werde ich wohl bis zum Release des nächsten iX1 warten (wenn es denn vor Ende 2027 kommt) und dann entscheiden. …

    Mein Fazit nach drei Jahren: mit der Entscheidung für den iX1 (in meiner gewählten Ausstattung) habe ich alles richtig gemacht!


    Wer sich also für einen iX1 interessiert und sich trotz derzeit hoher Rabatte keinen Neuwagen leisten kann oder möchte, macht nach meiner Meinung auch mit einem drei/vier Jahren alten iX1 nichts verkehrt!

    Ganz und gar nicht!

    Ich behandle einen geleasten Wagen genauso wie einen gekauften.

    Da habe ich euch wohl Unrecht angetan und bitte um Vergebung!

    Liegt wohl auch an der Käufer-(Leaser-) Schicht 😁.

    Ich habe einen Bekannten, der sich vor 2 Jahren für eine PV-Anlage und E-Auto entschieden hat (die damalige, kurzfristige Förderung hat er nicht erhalten 😁). Ganz pragmatisch hatte er sich für einen E-Twingo entschieden ( hab ich bis heute nicht verstanden 😲🤔). Auch aufgrund der geringen Akkukapazität hat er von Beginn an immer auf 100% geladen. O-Ton: " Geb ich in zwei Jahren eh wieder ab, mir doch egal!"

    Das ist nur eine meiner derartigen, praktischen Erfahrungen bezüglich schonendem Umgang mit dem Akku!

    Ich wollte das wirklich nicht auf alle Leasingnehmer verallgemeinern! Umso besser für alle potentiellen iX1- Gebrauchtwagenkäufer!

    Du hast doch sicherlich eine "Rechnung" erhalten. Steht da die Teilenummer drauf?

    Leider nein, habe ich nicht! Ich verlasse mich da auf die Dokumentation im elektronischen Checkheft! Mir ist es persönlich eigentlich egal, weil ich auf die Ersatzteile ja wieder Garantie habe und tatsächlich nicht mit einem erneuten, zeitnahen Austausch rechne.

    Dass ich bisher scheinbar der einzige hier im Forum mit diesem Problem bin, lässt mich dann doch eher auf unsere örtlichen "Fahrweg"- Oberflächen als Ursache tippen 😁.

    Ich weiß, das sollte bei der Laufleistung noch nicht auftreten. Aber im Garantiezeitraum erledigt, damit egal.

    Ich habe einen Arbeitskollegen mit einem X1 23d xDrive BJ 2024, der eine höhere Laufleistung hat. Mal schauen ob er ähnliche Probleme auch schon bemerkt hat...