Beiträge von MetalMike

    Hallo Micha!

    Erstmal herzlich willkommen im Forum!


    Weshalb fürchtest du, dich zu outen? Ist doch ok, wenn man einen iX1 fährt; kann sich schließlich nicht jeder einen iX leisten ... :D


    Auf deinem Bild ist gut zu erkennen, dass die eigentlichen Verzurr-Ösen fehlen. Es handelt sich nur um die Blindstopfen, welche die Einschraub-Löcher abdecken.


    Mit der entsprechenden Ausstattung sieht das so aus:


    VZÖsen_iX1_2.jpg


    Die Dinger sind Bestandteil eines Austattungspakets, allerdings leicht nachrüstbar ...


    Gruß


    Mike

    ich befürchte das sich niemand dafür interessiert,

    An mangelndem Interesse liegt es nicht. Ich schreibe seit Jahren Mails an die Kundenbetreuung, wenn mir was nicht passt (bestes Beispiel: Rückruf AGR-Kühler!).

    Die Antwort ist immer eine Laber-Brabbel-Sülz-Variante aus der Standard-Phrasen-Schublade.

    Bin mir mittlerweile gar nicht mehr sicher, ob da überhaupt noch ein humanoider Antwort-Bot dahinter sitzt, oder dort schon längst die KI unverfängliches Geplänkel von sich gibt.


    Bessere Chancen hatte ich bisher, wenn ich vom Fahrzeug aus den Kundenservice kontaktiert habe. Dann wird nämlich die VIN übermittelt und der Fall zumindest augenscheinlich und oberflächlich bearbeitet. Da wird auch zurückgerufen oder mal ein Mail-Verkehr von der entsprechenden Fach-Abteilung initiiert.


    Was nun letztendlich in die Entwicklung oder ins Debugging Einzug findet, dazu habe ich mir aufgrund einer entsprechenden praktischen Erfahrung mittlerweile eine eigene Meinung gebildet.


    Gruß


    Mike

    khb :

    Nach meinem Dafürhalten tut das beschriebene Verhalten dem Akku nicht weh. Wenn man bedenkt, dass beim Rekuperieren in kürzester Zeit und mit sehr großer Häufigkeit zwischen Energie-Abgabe und Energie-Aufnahme gewechselt wird, dann sehe ich das "Kurzladen" als vernachlässigbaren Stressor für den Akku an.


    Die Zellen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit in unseren iX1 verbaut sind, betreibe ich ebenfalls in meinem privaten Energie-Speicher. Auch dort sind diese einem ständigen Wechsel zwischen Laden und Entladen ausgesetzt. Das überstehen die Blades bisher klaglos und ohne Anzeichen von Degradation.


    Gruß


    Mike

    Entscheidend wird sein, wie es um den SOH bestellt ist! Deshalb meine Frage in die Runde: Wie/wo kann ich den ermitteln lassen? Und was kostet sowas?

    Aus meiner Sicht ist die Ermittlung des SOH mit dem speziell dafür entwickelten Tester in der BMW-Werkstatt die einzig zuverlässige und aussagekräftige Lösung. Dabei wird der Akku voll geladen und bis zur spezifizierten Grenze wieder entladen. Danach gibt es ein Protokoll bzw Zertifikat, welches das einzige Dokument wäre, dem ich als Gebrauchtfahrzeug-Käufer Vertrauen entgegen bringen würde.

    Wie hoch die Kosten sind, vermag ich nicht zu sagen.

    Nachdem ich erst bei OS9 eingestiegen bin, weiss ich nicht sicher, ob es den Parameter "SOCE" auch bei OS8 gibt. Ich kann diesen jedenfalls im Rahmen der CarData-Abfrage erhalten.

    Die Frage, ob dieser Wert mit dem durch die Werkstatt ermittelten SOH korreliert, muss erst noch beantwortet werden. Ich hatte ja eigentlich gehofft, dass ein Vielfahrer hier im Forum Licht ins Dunkel bringen kann.


    Um die Lebensdauer des iX1-Akkus mache ich mir ebenfalls keine Sorgen.

    Als ich vor einigen Jahren einen "Viertel i3"-Akku gekauft habe, konnte mir ein Experte aus dem F45 / U06-Forum im Vorfeld wichtige Informationen liefern. Der hatte zufällig zur selben Zeit einen i3 auf der Hebebühne, bei dem der SOH ermittelt wurde.

    Ergebnis: Ca 120.000 gefahrene km, SOH lag bei 98%.

    Die beiden Module, die ich dann gekauft habe, stammen aus einer Umrüstung von 94Ah auf 120Ah.

    Die Laufleistung betrug 35.000km. Die von mir ermittelte Kapazität betrug 92,7Ah. Ich entlade dabei allerdings nur im Bereich der flachen Kennlinie. Die 5 - 10% der kritischen, steilen Bereiche der Kennlinie lasse ich dabei unangetastet.

    Die Module haben jetzt, viele Vollzyklen in meinem privaten Energie-Speicher später, immer noch den selben Innenwiderstand. Und da rede ich (im Gegensatz zum Kollegen aus dem Video) von veralteter Technik, jedenfalls aus Sicht der Generation 5 Akkus.



    Edit:

    Habe mir den Ablauf der Kapazitätsmessung nochmal angeschaut. Es wird auch bei BMW zuerst entladen, dann die Energie-Aufnahme bis zur Voll-Ladung gemessen. Dabei wird aber kontinuierlich die Datenlage der BMS der einzelnen Module überwacht und bewertet. Und das sehe ich bei Universal-Tests von anderen Anbietern nicht gewährleistet.


    Gruß


    Mike

    dass ich über den Zigarettenanzünder mit einem USB-Adapter einen USB-Stick zum Musik hören einstecken könnte. Tut sich aber nichts. Woran erkenne ich das es funktionieren sollte.

    Wie sollte das denn bitteschön funktionieren?

    Der "Zigarettenanzünder" ist eine standardmäßige 12V-Bordsteckdose. Sonst nichts.

    Dort führen nur Leitungen für Spannungsversorgung und evtl. Armaturenbeleuchtung hin.


    Ab Bauzustand 07/2024 ist die Hardware "Aktive USB-Schnittstelle" weggefallen.


    Wie man das in Eigenregie nachrüsten kann, habe ich hier beschrieben:



    Wielange die HU mit offener USB3-Buchse noch verbaut wird, vermag ich auch nicht zu sagen.


    Gruß


    Mike

    Es ist absolut banal, dass das Auto USB könnte, nur die Kabel / Anschlüsse gespart wurden...

    Quer über alle Baureihen hinweg kommt da eine Menge Ersparnis zusammen.

    Wenn Updates ohnehin nur noch OTA ausgeliefert werden, gibt es sogar stichhaltige Argumente für einen Controller. Und das Abo für das Premium Paket lässt über dies hinaus auch noch besser verkaufen ...

    Ich nenne es versteckte Preiserhöhung, aber so ist das eben mit der Froschperspektive ...


    Gruß


    Mike

    Und 10 Euro im Monat sind mir zu viel Geld für die Option.

    Geht mir auch so; mittlerweile hat das Paket null Anziehungskraft für mich.

    Als Workaround mache ich es derzeit einfach so, wie die englisch-sprachigen Dudes. Da sagt keiner BMW; da heißt er nur Bimmer. Aber das ist weder eine dauerhafte noch flottenweit anwendbare Lösung. Hoffen wir also auf eine "Besserung durch BugFix-Update".


    Gruß


    Mike

    Diese Akkus werden nur kurzzeitig zur Unterstützung eingesetzt. Dadurch ist die Gesamtbelastung deutlich geringer.

    Die von mir referenzierten Probleme im Bereich F45 sind überwiegend Fälle, in denen ein PHEV mit dem Profil eines BEV genutzt wird. Der Nutzer versucht also, einen möglichst hohen Anteil an elektrisch gefahrenen Kilometern zu erreichen.

    Um das mit der oben verwendeten einfachen Berechnung zu verdeutlichen:

    Reichweite im Durchschnitt 30km bei Generation 3 Akkus. Mal 1500 ergibt 45.000 elektrisch gefahrene Kilometer. Und da gibt es immer noch Leute, die sich wundern, dass bei 100.000 Gesamt-Kilometern der Akku schlapp macht. Da bist du als Zweitbesitzer schon fast sicher der Gelackmeierte. Und sollte es das Fahrzeug zum Drittbesitzer schaffen, dann wird der einen wirtschaftlichen Totalschaden erleben.


    Gruß


    Mike